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Karpaten-
büffel

Der Karpatenbüffel ist ein freundliches, intelligentes und starkes Tier, das Kommunikation, Natur und weite Räume liebt. Einst waren diese majestätischen und ruhigen Tiere in fast jedem Haushalt der Region anzutreffen.

„Büffel sind nicht gleich Büffel. Dieser hier, der Karpatenbüffel, ist sehr klug. Er hat ein ganz anderes Bewusstsein als zum Beispiel der bulgarische Büffel. Der Karpatenbüffel ist ein Freund. Man darf ihn nicht schlagen. Er ist der ukrainische Elefant. Er erinnert sich an alles, er hat seinen eigenen Charakter. Eine Büffelkuh gibt niemals Milch, wenn man nicht befreundet ist. Man muss mit ihr kommunizieren, sie ist keine dumme Kuh oder Ziege, man muss eine Verbindung zu ihr aufbauen.“ — von ukrainer.net

Людина з карпатським буйволом

Ursprünglich aus Indien stammend, haben sich die Büffel gut an das Leben in den Karpaten angepasst. Ihr schönes Fell und ihr selektives Fressverhalten machen den Karpatenbüffel einzigartig. Sie sind für ihre außergewöhnliche Kraft bekannt und wurden von der lokalen Bevölkerung traditionell zum Ziehen schwerer Lasten und zum Pflügen eingesetzt.

Besonders wertvoll ist auch die Büffelmilch mit einem Fettgehalt von etwa 8–12 %. Kenner schätzen diese Milch sehr; sie gilt aufgrund ihres hohen Vitamingehalts und der guten Bekömmlichkeit als besonders gesundheitsfördernd.

Die Lebensbedingungen der Karpatenbüffel waren nie einfach, doch sie konnten stets in Symbiose mit dem Menschen überleben. Mit der Zeit wurden Mensch und Büffel voneinander abhängig.

Heute ist der Bestand der Karpatenbüffel auf ein kritisches Niveau gesunken. Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, damit ihre Geschichte nicht endet.

Helfen Sie mit, damit es wieder mehr Karpatenbüffel gibt.

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Michel Jacobi und seine Karpatenbüffel : Ukraїner

Відео: Мішель Якобі з буйволом
Людина на гуцульському коні

Forscher zählen den Karpaten-Hutan zu den ältesten Pferderassen Europas und vermuten, dass er ein direkter Nachkomme des Tarpans ist, eines ausgestorbenen europäischen Wildpferdes.

Hutans gelten als kleine Bergpferde (Stockmaß 125–144 cm). Sie haben einen massiven, runden Körperbau und eine robuste Konstitution. Charakteristisch sind ein mittelgroßer Kopf mit breiter Stirn, ein gerades oder leicht konkaves Profil sowie ein kurzer, kräftiger Hals. Typisch für die Hutan-Rasse ist der dunkle Aalstrich entlang der Wirbelsäule sowie die Zebrastreifung an den Beinen. Mähne und Schweif sind meist dunkel, die Fellfarbe reicht von Falbe bis Braun, selten Grau. In unwegsamem Gelände sind sie vielseitig als Reit- und Lastpferde einsetzbar. Die Besonderheit der Hutans liegt in ihrem sanften Gang – sie galoppieren nicht wie andere Pferde, sondern scheinen über den Boden zu gleiten.

Huzulenpferd

Stark, ausdauernd, intelligent, zuverlässig – das ist der treue Freund und Begleiter der Huzulen, der „Hutan“. Es handelt sich um eine alte Huzulenrasse, die in der Volkskunst weithin gerühmt wird.

„Nur dieses Pferd ist in der Lage, Käse und Butter von fernen Almen über steile, schmale Pfade zu tragen. In der Huzulenregion reitet jeder, denn die Wege sind steinig, die Berge steil und die Distanzen weit. Eine Huzulin spinnt Wolle im Sattel, eine Mutter wiegt ihr Kind. Sobald ein Kind geboren wird, setzt man es symbolisch aufs Pferd. Und das Pferd bringt selbst einen Blinden oder Schlafenden sicher nach Hause. Ein altes Sprichwort sagt: ‚Gäbe es das Huzulenpferd nicht, wären die Berge eine Einöde.‘“ — Vlad Marija Mykolajiwna, „Buch der huzulischen Bräuche und Überzeugungen“

Гуцульські коні на пасовищі

„Huzulenfrauen konnten auf dem Pferderücken in aller Ruhe stricken oder weben, während das Pferd den Weg wählte. Kranke oder Betrunkene brachte das Pferd stets sicher nach Hause. Sie konnten Käsefässer ohne Begleitung von der Alm zum Zielort bringen. Wenn das Pferd einen Wolf oder Bären in der Nähe witterte, warnte es seinen Besitzer sofort. Zu Kindern war es stets sanft und folgsam.“ — Senkiw Iwan, „Die Hirtenkultur der Huzulen“

Heute steht das Hutan-Pferd unter Schutz und gilt als gefährdete Haustierrasse. Es ist daher äußerst wichtig, dass diese wunderbaren Tiere weiterhin in den Karpaten leben und sich entwickeln können.

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass es mehr Hutans gibt.

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